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Meine ganz besondere Blickrichtung. Farbige, gestalterische Eindrücke in der Oper.

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Hessisches Staatstheater in Wiesbaden

Staatstheater Wiesbaden

Deckengestaltung.

Ich bin kein Ultra, wenn es um Opernbesuche geht. Die Anzahl meiner live erlebten Aufführungen waren bisher äußerst übersichtlich. In den vergangenen drei Monaten allerdings haben sich Heike und ich „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart und „La Bohème“ von Giacomo Puccini angesehen. Und ich muss zugeben, es hat mich etwas angesteckt. Dieser Flair, diese Bühnenkunst, die Musik und die ganz außergewöhnlichen Räumlichkeiten im hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Alles zusammen empfand ich als einzigartig, atmosphärisch und sehr stimmungsvoll. Irgendwie in einer anderen Welt.

Das große Haus. Ein herrlicher Theatersaal.

Staatstheater Wiesbaden

Vor ein paar Tagen sagte Heike ganz spontan zu mir „Weißt Du was, morgen gehen wir zum Barbier von Sevilla. Was hältst Du davon?“ Okay, nur: Karten gab es lediglich ein paar wenige noch im 3. Rang, ganz oben. Egal, dann sitzen wir eben unter der Decke.

Ganz oben, was für eine Blickrichtung in diese genialen Räumlichkeiten. Ein echter Augenschmaus. Die Stuckgestaltungen. Die Deckenmalereien. Nicht nur für mich als Wohn- und Wandgestalter.

Deckenstuck in gold. Deckenmalereien.

Staatstheater Wiesbaden

Historie.

Der Bau des Wiesbadener Theaters wurde als „Neues königliches Hoftheater“ maßgeblich durch Kaiser Wilhelm II. initiiert und gefördert. Die damals in ganz Europa bekannten Wiener Theaterarchitekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer haben das Gebäude 1892/1894 für 1,8 Mio. Goldmark im Stil des Neobarocks errichtetet. Vorbilder für das Haus waren u. a. die Theater in Prag, Wien und Zürich. Am 16. Oktober 1894 wurde das neue Haus nach nur 22 Monaten Bauzeit im Beisein des Kaisers feierlich eröffnet.

Wie gesagt, wir saßen an diesem Tag im 3. Rang quasi unter der neobarocken Deckengestaltung und ich wusste gar nicht, wo ich öfter hinsehen soll: auf die herrlich farbige Bühnendekoration oder auf die Details der Deckengestaltung. Ich entschied mich für beides.

Farbenfrohe Bühnenbilder.

Staatstheater Wiesbaden

Die nächsten Operntickets liegen schon bereit: „La Traviata“ von Giuseppe Verdi. Nicht im 3. Rang, diesmal waren wir rechtzeitig mit dem Kartenkauf. Bin gespannt, welche Perspektive und Blickrichtung in diesen herrlichen Räumen wir diesmal genießen können.

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