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17 Stunden Live, eine völlig neue Erfahrung für mich

Geschrieben von Volker Geyer am

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What a week

Der vierte Internet-Marketing-Tag im Handwerk ist vorbei. In diesen 6 Tagen Live-Online-Kongress vom 12.-17. November war bei mir alles anders als sonst. An diesen Tagen waren Thomas Issler und ich morgens von 9-10 Uhr live im Netz auf Sendung, an 5 Tagen mittags von 12-13 Uhr und abends nochmal von 18-19 Uhr. Am finalen Samstag von 9-11 Uhr. Insgesamt 17 Stunden Live auf Sendung. Immer vor den Sessions war redaktionelles Vorbereiten und Einstimmen auf das jeweilige Thema und auf den Referenten/die Referentin angesagt. Im Anschluss an jede Session Nachbereiten und eine Zusammenfassung für den Wochenrückblick am Samstag schreiben. Es ging von morgens bis abends Schlag auf Schlag in diesen Tagen.

Für diese ganz spezielle Woche habe ich mir im Vorfeld ein kleines Studio mit Scheinwerfern in meinem Büro eingerichtet. Das waren 6 Tage echte Aufnahmeatmosphäre in meinem Büro, irgendwie unreal, aber ziemlich spannend für einen Malermeister. An Tagesgeschäft war in diesen Tagen und in der Woche davor nicht zu denken. Zwischendurch mal die eine oder andere E-Mail beantworten, das ging, aber zu mehr reichte die Zeit und vor allem reichte es im Kopf nicht. Immer wieder hat man im Hinterkopf, wann man wieder auf Sendung sein wird. Man fragt sich ständig, ob man auch nichts vergessen hat und ob man für die nächste Session, das nächste Thema, den nächsten Referenten gut vorbereitet ist. Die im Vorfeld ausgearbeitete 17-seitige Moderatorenvorlage für die Woche habe ich vor jeder Session aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Dass arbeiten in einem Radioteam oder Fernsehteam stressig ist, insbesondere, wenn man live sendet, kann ich mir nach dieser Woche sehr gut vorstellen. Alles muss auf den Zeitpunkt optimal vorbereitet sein. Wiederholen, bis alles perfekt im Kasten ist, ist nicht!

Ach ja, kurz vor den Sendungen nochmal in den Spiegel schauen, sitzt die Frisur, glänzt die Stirn nicht und vor allem: habe ich nicht die gleiche Hemdfarbe an, wie am Tag zuvor? Nicht dass jemand auf die Idee kommt zu glauben, meine Hemden sind mir ausgegangen. Alles Fragen, die mich sonst im Alltag eher nicht beschäftigen.

Mein tägliches Joggen habe ich in dieser Woche auf 10:30 Uhr nach hinten verlegt. Nach der Morgensession, vor der Mittagssession. Obwohl meine Zeitfenster fürs Laufen in dieser Woche recht eng waren, hat es doch immer sehr gut geklappt. Pünktlich zu den Mittagsessions saß ich wieder mit dem Kopfhörer im Scheinwerferlicht vor Bildschirm und Kamera.

Die Kongresswoche war anstrengend, das muss ich wirklich sagen. Aber es hat mir, gerade auch im Team und in der Zusammenarbeit mit Thomas Issler, sehr viel Spaß gemacht. Es war eine völlig neue Erfahrung für mich.  Danke an Thomas, der den Kongress mit dieser Technik erst ermöglicht hat, danke an seine Margit Wellenreuther, die organisatorisch immer alles im Griff hatte und besonderen Dank auch an meine Heike, die mir zwei Wochen lang den Rücken freigehalten und die wichtigsten Vorgänge des Tagesgeschäftes abgenommen hat. 

Nicht zuletzt Dankeschön an alle Referenten und Gesprächsrundenteilnehmer des Online-Kongresses und Dankeschön vor allem auch die zahlreichen Teilnehmer. Ihre Kongressteilnahme hat der Veranstaltung erst den wirklichen Sinn gegeben.

Wir haben alle 15 Sessions aufgenommen. Im Moment werden die Aufnahmen gesichtet, aufbereitet und danach ins Netz gestellt. Alle Interessierten, die beim Onlinekongress nicht live dabei sein konnten, können sich den Kongress im Nachhinein bequem und Session für Session von Zuhause ansehen. Weitere Infos dazu hier.

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