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Als Blogautor ist der Reporter-Modus immer eingeschaltet.

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Weblog, Blog, Social Media, Internetmarketing

Malerische_Wohnideen - Weblog_Blog_SocialMedia_Geschichten_Handwerk 1

Du musst immer Augen und Ohren für Geschichten offen halten. Das habe ich relativ schnell gelernt, nachdem ich mich im Oktober 2010 entschloss, mein eigenes Weblog zu starten. Seit meinem Blogstart hat sich bei mir eine zusätzliche Sichtweise entwickelt, nämlich die, eines Reporters. Neben meinen tagesgeschäftlichen Aufgaben bin ich seit dem immer auf der Suche nach interessanten Geschichten aus meinem Geschäftsalltag und aus meinem Umfeld als Handwerksunternehmer.

Anfangs dachte ich, die großen Storys sind’s, die man regelmäßig für ein Weblog braucht. Pustekuchen. Die kleinen Geschichten aus dem täglichen Leben sind es, die am meisten gelesen werden. Das sagt die Webstatistik unserer Seite.

Schon wenn ich morgens meinen Rechner hochfahre, begegnen mir die ersten Ideen für neue Geschichten: In einer Email sehe ich, dass eine Malerfachzeitschrift über das Phänomen Fogging berichtet. Über Nacht hat die Anzahl unserer Facebook-Fans die 4.000er Marke überschritten. Ein Kunde hat mir seine Begeisterung über unseren Service in einer E-Mail mitgeteilt. Und ich lese darüber, dass Marburg Tapeten eine neue, herrliche Tapetenkollektion herausgegeben hat.

Fogging ist ein interessantes Thema, darüber kann ich mal einen Blogbeitrag schreiben. Gute Idee. Spontan fällt mir ein befreundeter Gutachter ein, der mir dazu möglicherweise Bildmaterial und seine Erfahrungen zur Verfügung stellen kann. Ich habe eine kurze E-Mail an ihn geschrieben, er findet die Idee gut, ist aber noch zwei Wochen auf Rundreise in Thailand. Gut, dann warte ich mit diesem Thema noch zwei Wochen. Wiedervorlage. Die 4.000er Marke auf Facebook hat, nach etwas überlegen, für mich nicht den Stellenwert für einen Blogbeitrag. Möglicherweise dann die 5.000er Marke, mal sehen. Die Begeisterungsmail des Kunden … mmmh … kann ich daraus eine Geschichte machen? „Ja, das geht sogar gut“ stelle ich nach kurzem nachdenken fest. Das ist der nächste Beitrag in meinem Blog. Die neue Tapetenkollektion ist, nachdem ich mir die entsprechenden Fotos angesehen habe, auch berichtenswert. Ab damit in den Redaktionsplan. Bestimmt finde ich dafür in den kommenden Tagen ein Zeitfenster, darüber zu schreiben.

Nun aber los zu Kundenterminen und zu meinen Mitarbeitern auf die Baustellen. Der Reporter in mir fährt natürlich mit und der Fotoapparat ist immer dabei. Bei Frau Müller messe ich Wohn- und Esszimmer aus und zeige ihr zwei herrliche Tapetenkollektionen für die Neugestaltung der beiden Räume. Nebenbei frage ich, wie sie denn auf uns aufmerksam geworden sei. „Vor einigen Jahren hatte ich mal Werbung von Ihnen im Briefkasten. Ihr Werbeschreiben hat mich angesprochen, das habe ich aufgehoben. Sehen Sie …“ „Darf ich davon ein Foto machen?“ Diese Geschichte hat einen Platz in meinem Blog sicher. Beim nächsten Termin, auf der Baustelle angekommen, schieße ich erst mal einige Fotos von meinen Mitarbeitern und von unseren Arbeiten. Einerseits als Dokumentation, andererseits als Fundgrube für künftige Blogbeiträge. Ach ja, jetzt ist die Gelegenheit gut für ein kurzes Posing der Mitarbeiter. Foto machen und es sofort auf unserer Facebook-Firmenseite posten: „Viele Grüße von der Baustelle!“ Nun noch ein letzter Termin heute bei Familie Schmidt. Die haben nämlich ihr neues Badezimmer, worin wir die Wände fugenlos gestaltet haben, komplett fertig eingerichtet. Ich darf ein paar Fotos schießen und im Internet veröffentlichen. Wenn die Fotos einigermaßen was werden, ist ein Blogbeitrag darüber sicher.

Und wenn ich nach meinen Terminen wieder im Büro ankomme, entnehme ich die Artikelideen von meinem Diktiergerät, sortiere die gemachten Fotos und ordne alles in meinen Redaktionsplan ein. Die eine oder andere Artikelidee wird beim Feinjustieren dann noch reduziert auf ein Bild als Facebook-Posting.

Mit dem Satz „Ich wüsste gar nicht, was ich in einem Blog alles schreiben sollte?“ werde ich immer mal wieder konfrontiert. Bei mir ist es genau anders herum: Manchmal weiß ich gar nicht, welche Beitragsideen ich weglassen soll. Um alles schreiben und ins Netz stellen zu können, müsste ich zum Vollzeitblogger werden.

Da fällt mir ein, über einige -teilweise heftige- Vorkommnisse habe ich in meinem Blog nicht geschrieben, obwohl es in mir manchmal stark gekribbelt hat, es doch zu tun. Und es ist gut, dass ich es nicht getan habe. Denn das eigene Ego hat in Blogartikeln nichts verloren, jedenfalls ist das meine persönliche Meinung.

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